Dienstag, 6. Oktober 2009

Distraction and construction.


Wie schon beschrieben war der Bremen-Ausflug nicht ohne Folgen, die mich zwangen, zwei Tage zuhause zu bleiben. Dies klingt erstmal recht verlockend, kann aber doch schnell in Langeweile ausarten. Gottseidank hat Stefan etwas von seiner kostbaren Zeit abgezweigt, um mich abzulenken. Unter anderem machte er mich auch mehrere Beitraege auf TED.com aufmerksam, von denen mich dieser hier sehr faszinierte.
Ansonsten konnte ich aber endlich das Bauvorhaben vor unserem Haus gruendlich beobachten. Baustellen ist wirklich was tolles, allerdings kam der Bagger fuer meinen Geschmack etwas zu selten zum Einsatz. Auch das Setzen der Spundwaende habe ich leider verpasst, da dieses immer so um 6:00 Uhr morgens gemacht wird. Gesehen habe ich dieses noch nicht, aber man bekommt es mit, wenn Silvia aufgrund der Vibrationen gefaehrlich nahe an die Bettkante wandert.

Montag, 5. Oktober 2009

Bremen vs St. Pauli.



Ich hatte die Hoffnung auf eine Karte fuer das DFB-Pokalspiel in Bremen ja schon fast aufgegeben. Zwar hatte ich eine Muehen gezeigt, aber zwei Stunden vor Oeffnung des Kartenschalters waren dann doch nicht genug. Die gefuehlten tausend Leute vor mir waren halt eher da gewesen. Nunja. Um so gluecklicher war ich, dass der Bekanntenkreis eines Kollegen von mir auch noch einen Mitfahrer suchte! Silvia hatte schon von Simone eine Karte bekommen, so dass die beiden Maedels ganz gepflegt eine first-class-Auswaehrtsfahrt mit Simones Kollegen unternehmen konnten. Was sich dort alles zugetragen hat, muessen die beiden schon selbst erzaehlen. Die Geschichten, die sonst in der 11-Freunde auf der letzten Seite erzaehlt werden, gehen aber ganz klar in die selbe Richtung...
Ich dagegen unternahm meine Tour mit mir bis dahin drei Unbekannten, die sich alle als sehr nett und lustig erwiesen. Auf der Fahrt im Metronom waren Pauli und Werder-Fans schon bunt gemischt und voller Freude aufs Spiel. Diese Freude bekam am Bremer HBF nur kurz einen Daempfer als wir direkt aus den Zuegen kommend auf behelmte und beschildete Ordnungshueter trafen, die sogar Masken trugen und die froehliche Schar intensiv filmten. Ein solches Verhalten ist alles, aber bestimmt nicht deeskalierend!
Aber auch dieser bummer war schnell wieder vergessen. Nach einem witzigen Fussmarsch durch die Stadt zum Stadion nahmen wir unser Plaetze im Block ein und waren erstmal ueber die ersten 45 Minuten nicht sonderlich erfreut. Anstatt locker aufzuspielen ueberliessen die Unseren den hohen Herren schon den Platz und kassierten nicht ohne Grund bald ein Gegentor. Nach der Halbzeitpause, in der die Behelmten mal kurz in unseren Block kamen, um den Streit zwischen einigen Idioten und den Ordnern auf ihre Art, d.h. mit literweise Traenengas, zu schlichten, fiel nicht unverdient der Ausgleich. Die Freude waehrte aber nicht lang und die Hausherren schoben die Kugel wieder ein zum 2:1 Endstand. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt schon etwas abgelenkt, denn beim Torjubel hatte ich mir ordentlich den Knoechel umgeknickt.
Daraufhin beschlossen wir, mit dem Taxi zum Bahnhof zu fahren, da ich kaum laufen konnte. Die Fahrt war dann so nett, dass wir sie gleich bis Hamburg verlaengert haben. Ein Spezialpreis machte es moeglich. Wenn wir in den Pinkel-Bierpausen auf andere Fans stiessen, war der Respekt mit den Haenden zu greifen...

PS Insgesamt ein erlebnisreicher Tag, der sicher nicht so schnell vergessen wird!
PPS Hoffentlich gewinnt Bremen wieder den Pott!

Gier frisst Hirn.



Wie in vielen Stadtteilen in Hamburg machen sich auch die BewohnerInnen auf Sankt Pauli Sorgen um die "Aufwertung" ihres Stadtteils, der vielleicht dann bald nicht mehr der ihre ist. Um darauf aufmerksam zu machen, gibt es dann von Zeit zu Zeit charmante Strassenfeste mit selbstgemalten Bannern. Das obrige ist aufgrund seiner allgemeinen Gueltigkeit verbreitungswuerdig (zumindest der erste Teil).

Freitag, 18. September 2009

Drinks and views.



Silvias Arbeitsplatz im siebzehnten Stock des Geomatikums hat doch gleich mehrere Vorteile. Zum einen nimmt Silvias Kondition aufgrund ihrer Fahrstuhlphobie von Tag zu Tag zu, zum anderen haben wir somit einen wunderbaren Platz fuer einige after-work-drinks. Und wenn Silvias Kollegen erstmal ueberzeugt sind, dass von der Ansammlung auf Silvias Balkon keine Gefahr ausgeht, dann sind diese auch recht entspannt...

Mehr Bilder gibt es hier.

Donnerstag, 17. September 2009

Dockville.


Nach reichlicher Wegbeschreibungsrecherche haben wir uns in diesem Jahr auch mit unserem Fahrrad auf den Weg zum Dockville-Festival auf der Veddel gemacht. Und es hat sich wirklich gelohnt! Das werden wir wohl nochmal wieder machen!

PS: Lustig war auch, dass wir Unmengen von Bekannten nachts um drei am Elbtunnel getroffen, die wir auf dem Gelaende leider verpasst haben.

Wedding, hurray!


Diesmal durften wir zusammen mit Anna und Johannes eine tolle Hochzeit feiern. Und da Johannes eine schier endlose Verwandschaft hat und beide ueber einen grosses Freundeskreis verfuegen, waren wir mit den beiden auch nicht alleine im Gemeidesaal am Michel. Die kirchliche Trauung fand in der Krypta des Michels statt, da der hauptraum noch immer renoviert wird. Der ueberaus lockere aber doch feierliche Gottesdienst wurde von Johannes Vater gehalten, der acht Geschwister hat, die in vier Geburten zur Welt kamen.

Alles Gute, Ihr beiden!

Sonntag, 19. Juli 2009

Graduation.


Waehrend unsereins sein Studium mit der Abholung des Zeugnis vom Pruefungsamt beendete, geht man an der TUHH da neue Wege. In einer netten, feierlichen aber auch sehr lockeren Veranstaltung hat Anna-Gesa ihr Diplomzeugnis erhalten. Dieses schoene Ereignis wurde dann vor Ort bei schoenstem Wetter noch bei einigen Bieren mit Freunden und Familie begossen.

Herzlichen Gleuckwunsch, Frau Ingenioer!

We wanted to move it.



Ernst aber nicht ohne Leidenschaft ging es bei unserem wirklich Umzug in die neue Wohnung zu. Noch leicht angedischt von dem Fest am Vortage, wurde der Siebeneinhalbtonner am Sonntag in Norden beladen und in den fruehen Morgenstunden am Montag nach Hamburg gefahren. Auch ohne Namensschild in der Windschutzscheibe kam dabei durch aus das Truckergefuehl auf, so wie man es aus der ARD-Vorabendserie 'Auf Achse" mit Manfred Krug kennt.
Dank guter Freunde und zwangsverpflichteter Familenangehoeriger war der Wagen in Hamburg dann auch rucki-zucki ausgeladen, so dass das erste Kapitel des Buches "Von der neuen Wohnung zum neuen Zuhause" beendet wurde.

Nochmal herzichen Dank an alle Ameisen und Koenigsbienen!

PS: Dass es auch recht geloest zu ging, kann man hier sehen.

Wedding, hurray!(2)


Es ist sehr schoen, wenn immer der obige Schlachtruf erklingt. In letzten Fall auf der Hochzeitsfeier von Shirin und Joerg, mit denen wir ein rauschendes Fest gefeiert haben.

In diesem Sinne: Weddung hurray!!

PS: Die oben abgebildeten Personen (und Christoph R.) haben auch sehr dazu beigetragen, dass die Hochzeitsgesellschaft bis in die fruehen Morgenstunden tanzte.

Home new Home.


Seit dem ersten Juli sind wir stolze Bezieher einer neuen Wohnung im schoenen Ottensen, genauer gesagt: in der Bahrenfelder Strasse 5 (Vorsicht! google maps zeigt den Ort falsch an!). Da vor meiner letzten Reise nach Ithaca noch nicht klar war, wo wir denn zusammen abbleiben wuerden, war die Freude natuerlich gross, als die Zusage-email dann endlich kam. Es ist noch nicht absehbar, wann wir aufhoeren, zehnmal am Tag zu sagen, wie schoen denn unsere Wohnung ist. Aber jeder und jede, die sie schon gesehen hat, wird uns schon zustimmen, dass man es darin aushalten kann. Nach der Vertragsunterzeichnung hatte ich mich nochmal vergewissert, dass wir nicht deshalb die Wohnung bekommen haben, weil irgendwelche Soziopathen alles anderen Bewerber vergrault haben. Man hoert da ja manchmal so einiges. Aber unsere Nachbarn machen alle einen sehr entspannten Eindruck und haben auch bereitwillig Platz im Fahrradkeller gemacht.
Darum die Parole an alle: Bitte uns besuchen kommen!

Donnerstag, 25. Juni 2009

Seals without Heidi.



Dieses Bild habe ich auf der Rueckfahrt von Baltrum gemacht. Es ist schoen zu sehen, dass die faulen Hunde nicht nur die ganze Zeit an der Ostspitze von Norderney rum haengen, sondern auch wenig im Wasser planschen.

UPDATE: Das Bild erhaelt ja eine ganz besondere Aktualitaet.

Sonntag, 21. Juni 2009

Samstag, 20. Juni 2009

Visitors.(7)


Anfang Mai haben Wilfried und Horst trotz Schweinegrippe im Rahmen ihrer traditionellen Fahrrradtour den Sprung ueber den grossen Teich unternommen, um selber genau in Augenschein zu nehmen, wo Silvia denn nun abgeblieben ist. Da traf es sich gut, dass diese Inspektionsreise zeitlich auch mit der 5-Boro bike tour zusammenfiel, die Slvia und ich auch schon bestritten haben.
So began der Urlaub nach der Landung in Newark auch gleich zuasammen mit Silvia in New York City, wo nach eintaegigem intensiven Sightseeing gleich am naechsten Tag der geliehene Drahtesel bestiegen wurde. Trotz Regens war es wieder mal ein eindrucksvolles Ereignis, was sicher nicht so schnell vergessen wird.
Die darauf folgende Woche im beschaulichen Ithaca, welches sich am Ende sogar von der besten Sonnenseite zeigte, konnte dann zur Erholung und langen Touren rund um Ithaca genutzt werden.
Puenktlich zu Horst Geburtstags stiess ich dann noch fuer die letzten Tage dazu, in denen wir natuerlich die Waterloo-Mall und die Niagarafaelle besuchten.
Kurzum: Es war fuer alle eine super Zeit! Und Silvia hatte nach einigen Tagen den eingeschleppten jetlag auch wieder ueberwunden...

PS: Auch ohne gelassbare Zahlen kann ich mir gut vorstellen, dass Wilfried mit seiner Pfeife durchaus einen Trend gesetzt hat. Die Augen waren auf jeden Fall immer auf ihn gerichtet.

Einige der Fotos gibt es hier.

Change.

Nach einiger Zeit gibt es mal wieder einen blog-Eintrag. In den letzten drei Monaten ist viel passiert, was sich vielleicht in aller Kuerze so darstellen laesst.
Aufgrund der globalen, nationalen und branchen- und unternehmensspezifischen wirschaftlichen Schwierigkeiten war fuer mich nach einem verheissungsvollen Start bei Q-Cells leider Ende April schon wieder Schluss. Ueberraschend wurde ich mit fast 150 anderen Probezeitlern entlassen (300 Zeitarbeitler waren dann schon weg). Was bleibt, sind viele Erfahrungen, die Erinnerung an nette Kollegen, einige neue XING-Kontakte und auch ein Gefuehl des Bedauerns, denn Silvia und ich waeren in Leipzig schon klargekommen.
Nach einer Zeit in Norden und Ithaca sowie einigen Trips zwecks Arbeits- und Wohnungssuche nach Hamburg arbeite und wohne ich schon seit Juni wieder in der Freien und Hansestadt. Silvia kommt im Juli, wenn wir dann gemeinsam unsere neue Wohnung beziehen koennen.
Dazu dann mehr an dieser Stelle!

Mittwoch, 25. März 2009

Crazy.


Also, um es klar zu sagen, weder Silvias einwoechiger Besuch in Leipzig, noch die Tatsache, dass es einen direkten Zug noch Norddeich nach Leipzig gibt, und schon gar nicht Silvia sind verrueckt (sondern eher awesome). Verrueckt war vielmehr dies hier. Zum ersten Mal in meinen Leben habe ich eine Vorahnung bekommen, was es heisst aelter zu werden, d.h. nicht zu schnallen, was so um einen herum abgeht. Silvia und ich waren natuerlich Gaeste der Leipziger Buchmesse, die ja einfach riesig ist. Am Anfang haben wir uns auch nicht so sehr ueber die Elfen und Trolle gewundert, die in der riesigen Menschenmenge zu sehen waren. Als wir aber in die Halle mit den Mangas, also den japanischen Comics, kamen, da gab es nur noch staunen. Kids im Alter von 12 bis 35 liefen dort in den Verkleidungen ihrer Manga-Helden rum, posierten voreinander und machten reichlich Fotos. Manche Verkleidungen waren cool oder eher einfallslos. Etwas verstoerend waren die, die das Sexualisierte der Mangas zu stark rausbrachten. Aber man konnte schon die Attraktivitaet der Sache erkennen, denn es geht alles. Da liefen Jungs in Latex und Pumps rum, ebenso wie Maedels mit riesigen Holzkeulen und Schmetterlingsfluegeln. Neben den Verkleidungssessions gab es aber auch Wettbewerbe, bei denen die besten selbstgezeichneten Geschichten oder Cover-Bilder praemiert wurden. Und da muss man sagen, dass echt coole Sachen dabei waren.
Wir haben uns dann aber doch eher an das Standardprogramm gehalten und glauben, dass wir da nicht mehr mitmachen.

PS Mehr zu Silvias Besuch gibt es spaeter.
PPS Der Zug aus Norden auch auch schon Besuch gebracht. Nachmache ist erwuenscht.