Freitag, 19. Dezember 2008

Peace on Earth.

Die Kaufleute in den Commons, unserer Fussgaengerzone, lassen jeden Winter Eisskupturen in Ithaca aufstellen. Gleich am Anfang steht ein grosses Friedenzeichen!
Was passt besser zu Weihnachten?



PS: Merry Christmas sagt man hier kaum. Die Leute wuenschen sich eher Happy Holidays.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Pears and apples.

Eine schlechte Stelle am Apfel kann man bekanntlich einfach abschneiden, waehrend eine Birne immer gleich im Ganzen durchfault. Die Frage ist nun, wie verhaelt es sich bei Doppelhaeusern?
An diesem Doppelhaus in Ithaca konnte man an der Tuer des linken Doppelhauses ein Schild sehen, dass die Nutzung und Bewohnung dieser Doppelhaushaelfte untersagt. Man fragt sich, wie es den Bewohnern der rechten Doppelhaushaelfte dabei geht?



Ciao, Ciao.

Silvia und Sebastians Kollege Samuel hat uns verlassen. Nach seinem viermonatigen Aufenthalt hier ist er zurueck nach Italien gefahren. Lustigerweise wohnt er nicht weit von Cerro entfernt. Tja, die Welt ist klein.
Obwohl er einen ruhigen Eindruck macht, hat er hier in kuerzester Zeit ein riesiges, soziales Netz aufgebaut, dass regelmaessig Samstags nachts in seiner WG After-Party-Partys gefeiert hat. Der chinesische Professor, der auch in der WG wohnt, war davon nicht so begeistert. Es spricht aber fuer Sams freundliches Wesen, dass dieser ihm dann doch noch den Koffer zum Auto getragen hat, als ich ihn zum Flughafen gefahren habe. Den letzten Kaffee haben wir noch im College Town Bagel getrunken. Dort wurde er sogar mit Kuesschen verabschiedet. Diese Italiener!

Ying und Yang.(2)

Den aufmerksamen Lesern der (sher kurzen) Ying und Yang Reihe wird sicher erst zweimal nachdenken muessen, ob dies wirklich Ying und Yang ist. Ich weiss es auch nicht, es ist aber lustig.


"Waehlt die Demokraten fuer einen einfuehlsameren Imperialismus."



"Republikaner fuer die zweit populaerste Figur nach Harry Potter in Harry Potter."

Samstag, 13. Dezember 2008

Winter.(2)

Nach der Kaelte liess der Schnee nicht lange auf sich warten. In der Nacht zum 12. fielen dann 15-20 cm Schnee. Dies klingt erstmal nach nicht viel, ist es aber.
Insgesamt macht der Schnee uns grosse Freunde, wenn man deswegen nicht wieder die Treppe vorm Haus runterfaellt. Das letzte Bild zeigt allerdings noch den Aufreger der Woche! Die Fusswege und Strassen werden immer schoen freigeraeumt, fuer die Uebergaenge ist aber niemand verantwortlich!





Mittwoch, 10. Dezember 2008

Winter.

Wir hatten es ja geahnt, dass der Winter irgendwann wiederkommt. Aber dass es wieder so kalt werden wuerde, dies hatten wir verdraengt. Die ersten Anzeichen waren ja schon im Oktober wahrzunehmen, aber jetzt ist es amtlich. Es gibt zwar Tage, an denen die Sonne die Aussentemperatur auf 10 Grad Celsis bringt, die uebrige Zeit friert es aber.
Aber nicht nur draussen wird es immer forstiger. Auch in einige Departments sinkt die Stimmung, da Cornell wohl stark von der Finanzkrise getroffen wurde. In Silvias Department muss der Leiter nun die Profs bestimmen, die im naechsten Jahr zehn Prozent weniger verdienen werden. Dies ist nicht so schoen (wie dies ->)

Leisure.

Wer sich schon immer gefragt hat, wo die Zeitungsautomaten abhaengen, wenn sie die letzte Zeitung verkauft haben, der bekommt hier vielleicht eine Idee:

Harvard.


Ende November bin ich nach Cambrigde/Boston gefahren, da ich von Jenny Hoffman eingeladen wurde. Ich habe dort drei interessante Tage verbracht. Untergebracht in Cambrigde Inn, wo es sehr plueschig zuging, konnte ich dann jeden Tag die Strassenbahn mit Gummireifen zur Uni nehmen. Hauptsaechlich habe ich die Zeit mit den dortigen Doktoranden verbracht. Aber natuerlich durfte ich auch einen Vortrag im Festkoerperseminar halten. Auf dem Weg zum Seminarraum konnte man an den Namesschildern dann ablesen, was Harvard so besonders macht. Die Mensa im Jurabau ist uebrigens richtig gut und wurde wahrschenlich auch von Obama waehrend seines Studiums genutzt. Ich habe gleich vorsorglich den Boden gekuesst.
Etwas gefremdlich was allerdings die Demo auf dem Hauptcampus, wo Studenten ihre Hoffnungen fuer Palin/Jesus2012 ausriefen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Bad people.

Die Kandidatur von Danial Ilkhanipour gegen den bisherigen Bundestagsabgeordneten Niels Annen geschah zwar in Eimsbuettel, loeste aber nach ihrem Erfolg auch hier in Ithaca Wut, Zorn und Abscheu aus. Die Ereignisse sind in den Hamburger Zeitung nachzulesen und werden haeufig als Ausdruck des laehmenden Fluegelkampfs interpretiert. Dies stimmt allerdings nicht, denn es ist viel mehr eine Auseinandersetzung zwischen Anstaendigen und Unanstaendigen. Die beste Zusammenfassung aber liefert Henning Voscherau, der nun wirklich nicht dem linken Fluegel zuzurechnen ist. Aber seht selbst:
Zwischenruf 19.11.2008 - hamburg1video
ZWISCHENRUF - mit Henning Voscherau. Henning Voscherau kommentiert die aktuellen Geschehnisse der Stadt. Hamburg 1 freut sich, den ehemaligen Bürgermeister als regelmäßigen Kommentator gewonnen zu haben. In der aktuellen Folge äußert sich henning Voscherau zu den Vorgängen um die Bundestagskandidatur von Danial Ilkhanipour im SPD-Bezirk Eimsbüttel.