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Samstag, 20. Juni 2009

Visitors.(7)


Anfang Mai haben Wilfried und Horst trotz Schweinegrippe im Rahmen ihrer traditionellen Fahrrradtour den Sprung ueber den grossen Teich unternommen, um selber genau in Augenschein zu nehmen, wo Silvia denn nun abgeblieben ist. Da traf es sich gut, dass diese Inspektionsreise zeitlich auch mit der 5-Boro bike tour zusammenfiel, die Slvia und ich auch schon bestritten haben.
So began der Urlaub nach der Landung in Newark auch gleich zuasammen mit Silvia in New York City, wo nach eintaegigem intensiven Sightseeing gleich am naechsten Tag der geliehene Drahtesel bestiegen wurde. Trotz Regens war es wieder mal ein eindrucksvolles Ereignis, was sicher nicht so schnell vergessen wird.
Die darauf folgende Woche im beschaulichen Ithaca, welches sich am Ende sogar von der besten Sonnenseite zeigte, konnte dann zur Erholung und langen Touren rund um Ithaca genutzt werden.
Puenktlich zu Horst Geburtstags stiess ich dann noch fuer die letzten Tage dazu, in denen wir natuerlich die Waterloo-Mall und die Niagarafaelle besuchten.
Kurzum: Es war fuer alle eine super Zeit! Und Silvia hatte nach einigen Tagen den eingeschleppten jetlag auch wieder ueberwunden...

PS: Auch ohne gelassbare Zahlen kann ich mir gut vorstellen, dass Wilfried mit seiner Pfeife durchaus einen Trend gesetzt hat. Die Augen waren auf jeden Fall immer auf ihn gerichtet.

Einige der Fotos gibt es hier.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Visitors.(6)


Kaum lag die Doppelluftmatratze nach Anna-Gesas Besuch zusammengefaltet im Schrank, da wurde sie schon wieder fuer Gunnar und Gabi rausgeholt! Allerdings erst nachdem wir alle aus NYC zurueck waren. Dort haben wir uns naemlich getroffen und ein super Wochenende verbracht!
Von unserem Stuetzpunkt in Harlem aus haben wir ganze Stadt erlaufen, wobei Gabi und Gunnar uns beide ordentlich abgehaengt haben. Als Ausgleich bekamen wir dann auch dann das Doppelbett in unserem Loft-Apartment. Das Apartment war wohl urspruenglich als richtige Wohnung vorgesehen. Aus unbekannten Gruenden ist dann daraus ein Hostel geworden, welches nur zu empfehlen ist (alleine schon wegen der Aussicht!). Neben dem 'ueblichen' sightseeing haben wir auch noch einige unbekannte Dinge entdeckt, was bei der Groesse der Stadt nicht sonderlich ungewoehnlich ist. So haben wir zum Beispiel eine kleine Kneipe in der Naehe des Times Square aufgetan, die mit ihren Boxfotos und uraltem Inhaber richtig gemuetlich war. Richig lustig war es am Freitag abend in der Wall Street. Neben Demonstranten warteten auch Journalisten und Polizisten gespnnt auf den Ausgang zur Abstimmung ueber das Finanzrettungspaket. Silvia und Gabi waren dann auch noch beim Madonna-Konzert im Madison Square Garden.
Nicht minder aufregend ging es dann in Ithaca zu. Gunnar hatte zwar einige Dinge ja schon gesehen, aber Ithaca noch genug in der Rueckhand! Zweimal hatten wir alle die Gelegenheit, an uramerikanischen Veranstaltungen teilzunehmen. Waehrend allerdings ueber das eine Event ober berichtet wird, wird bezueglich des zweiten erst noch Stillschweigen gewahrt!
Nach sehr schoenen Tagen mussten wir sie dann aber schweren Herzens Richtung Kanada ziehen lassen. Wir hoffen aber, dass sie, ebenso wie Anna-Gesa, ordentlich Werbung fuer Ferien bei uns machen, und bald nochmal wiederkommen!



PS Nagetiere sind uns nur hier begegnet!

Visitors.(5)



Als erste aus der Familie hat es Anna-Gesa ueber den grossen Teich geschafft! Nach einigen Tagen bei Enno auf Long Island haben wir uns in Boston getroffen, wo Silvia und ich an der GAIN-Konferenz teilgenommen haben. Und da wir in einem schicken Hotel gleich eine ganze Suite bekamen, konnten wir ihr grosszuegigerweise das Sofa ueberlassen. Zusammen sind wir dann nach Ithaca gefahren, wo es zwar weniger aufregend aber nicht minder schoen war. Anna-Gesa ist sogleich ins Ithaca-Stadtleben eingetaucht, so dass sie nun hier besser Becheid weiss als wir. Die Wasserfaelle in nah und fern wurden auch zusammen in Augenschein genommen. Die ganze Ruhe und Entspannung hier hat dann auch fuer die noetigen Reserven gesorgt, die in der grossen Stadt auf einmal abgerufen wurden. Nach zweieinhalb sehr schoenen Wochen fuer uns alle hatte sie noch einige Tage in NYC, um das anzuschauen, was sie beim ersten Mal uebersehen hat. Als Unterkunft hatten wir ihr ein Hostel empfohlen, dass wir auch fuer uns eine Woche spaeter mit Gunnar und Gabi teilen wollten. Es war zwar bekannt, dass es dort recht einfach und beengt (Zimmer=Tuer+Bett)zugeht, aber von Nagetieren in der Matratze war auf der homepage keine Rede. Dank freundlicher Menschen gestaltete sich die deshalb noetige Ersatzunterkunftssuche recht einfach, so dass sie noch schoene Tage in Brooklyn hatte. Von dort aus ging es dann mit tausenden Fotos, zwei Extrataschen, fuenfzig neuen Kleidungsstuecken, keinen Nagetieren und hoffentlich gute Erinnerungen an eine gute Zeit zurueck nach Hamburg.
Wir hoffen, dass Anna-Gesas reichlich Werbung fuer Ferien in Ithaca & Co macht!

PS Nach den Ereignissen haben wir uns natuerlich auch eine neue Unterkunft gesucht. Wie erfolgreich wir waren, dass seht ihr in den spaeteren Eintraegen!
PPS Anna-Gesa hat sich auch als recht gute, weann auch ubekannte, Fotografin einwiesen.

Sonntag, 3. August 2008

Visitors.(4)



Auch wenn Alexanders Besuch recht kurz war, konnten wir ihm in den eineinhalb Tagen doch (fast) alle Sehenswuerdigkeiten und Attraktionen Ithacas (College Town Bagel, Cornell, Wegman's, Wasserfall, Grillen am See, Mojitos in Felica's Atomic Lounge) zeigen, so dass sein Ziel "Will mal wissen, wie das Kaff denn so ist' sicher erfuellt wurde. Zusaetzlich konnten wir ihm aber auch noch den einen oder die andere Einwohner/in vorstellen, die nicht nur aufgrund ihres sympathischen Charakters sondern auch durch ihre Superkraefte (Adrienne: "Mit mir redet jeder!", Sebastian: "Ich trinke langsam aber lange.") in Erinnerung bleiben. Steve konnte tatsaechlich "fire flies" (also Gluehwuermchen, allerdings riesige) fangen, die dann eingehend bestaunt und wieder freigelassen wurden.
Wir haben uns auf jeden Fall sehr gefreut, dass Alex den Sprung nach Ithaca zwischen Konferenzen, Wandern in den Rockies und Brasilien gewagt hat, und haetten auch nichts gegen frueheren Besuch als im September naechsten Jahres einzuwenden.


Ich habe Feuer gemacht!

Donnerstag, 17. Juli 2008

Visitors.(3)


Mit Gunnar war der erste richtige Besuch aus Deutschland zu Gast. Als frischgebackener Doktor hat er gleich nach seiner Konferenz in Boston einige Tage frei gemacht, um die Attraktionen des sagenumhafteten Ithacas zu besichtigen. Eigentlich war der Besuch ja schon frueher geplant, aber die Doktorarbeit bedurfte dann doch seiner ungeteilten Aufmerksamkeit. Leider konnte er auch nur alleine kommen, so dass Silvia aus Gruenden der Ungleichheit an einem workshop in Boulder teilnehmen musste. Alles schreit also nach einem Anschlusstreffen mit voller Besetzung! Somit muss man Gunnars Aufenthalt auch eher als eine Vorabbegutachtung betrachten. Und was macht man in solchen Faellen? Richtig, den Gutachter tagsueber mit Atem beraubenen kulturellen (Stichwort "Schottenspiele'), architektonischen (Cornell) und natuerlichen (Wasserfaelle, Wolkenbrueche) Schauspielen beeindrucken und abends dann mit reichlich tierischen Proteinen und Alkohol in einer Zustand der Glueckseligkeit versetzen. Hat gut funktioniert, glaube ich. Gunnar hat sich auch gleich super in Ithacas night life eingefuehrt, wie man in Felicia's Atomic Lounge sehen konnte. Waehrend Sebastian und ich ziemlich liegen gelassen wurde, war Gunnar bei einigen maennlichen Gaesten dann der Star. Er war aber auch ringlos.
Nach abschliessenden Diskussionen ueber den Zustand der Welt im Allgemeinen und einer grossen, deutschen (Viertel)Volkspartei im Besonderen wurde dann der Tag beendet. Das bekamen die Nacbarn dann auch mit, wenn Gunnar nochmal kurz seine Luftmatratze mit dem Geblaese auffuellte. Tja, das ist so, als wenn man sein frisiertes Mofa im Wohnzimmer testet.
Fazit: Schoen war's.

Montag, 5. Mai 2008

Visitors.(2)

Mit Michel hat uns zum ersten Mal jemand vom alten Kontinent besucht! Alte Heimat ist hier ja recht unpassend, da Michel ja momentan aus Italien kommt.
Auf jeden Fall sind wir gleich einen Tag nach seiner Ankunft in New York City mit dem noblen Cornell-Bus (drei Buiness-class Sitze pro Reihe, Kaffee umsonst, Satelliteninternet) ebenfalls in die City geduest, um ein supercooles Wochenende mit einem Moederprogramm zu absolvieren, an dem Enno auch am Samstag teilgenommen hat. Allerdings hilft der ganze Buskomfort nicht, wenn drei Spanier in der Reihe hinter einem die ganze Zeit quatschen! Aber nunja.
Ueber New York koennte man hier mal wieder ganze Seiten fuellen, was aus Gruenden der Lesbarkeit aber lieber unterbleibt. Also nur einige Hochlichter: Tribeca-Filmfestival, diversen Kneipen ohne Speerstunde, die schoenste Babie der Welt, Kampf mit wilden Tieren (und der Frustration, dass frau sich kein IPhone kaufen darf), Murakami-Ausstellung in Brooklyn (abgefahren, abgefahren), Konzert in Williamsburg, Guo-Quiang im Guggenheim-Museum. Somit war es auch kein Wunder, dass Michel wohl aus Sorge vor ueberbordener Langeweile in unserem gemuetlichen Ithaca mal gleich zufaellig eine gute Freundin aus Muensterzeiten getroffen hat, die zufaellig auch nach Ithaca fuhr, um ihren schwedischen Freund zu besuchen. (Das ganze hat Silvia und mir dann auch einen super Abend inklusive schwedischer Fischsuppe (die von Silvia auch tapfer ausgeloeffelt wurde) und zwei der drei Bus-Spanier (die sehr nett sind) eingebracht. Da sich Ithaca aber auch sonst wieder von der besten Seite praesentiert hat, hatten wir schon den Eindruck, dass wir ohne Sorge weiter alle ermuntern koennen, uns zu besuchen. Wir haben gerne Besuch! (Wer noch Zweifel hat, der kann sich ja auch direkt an Michel wenden.)

Sonntag, 30. März 2008

Visitors!
















Nach unseren erbarmungslosen Long Island Besuchen hat sich Enno gleich zu einem Revanchebesuch am Osterwochenende entschlossen. Und wie Eltern, die nervoes das Verhalten ihrer Zoeglinge beaeugen, wenn die Erbtante zu Besuch ist, so blickten wird stets verhalten gen Himmel, denn natuerlich wollten wir, dass sich Ithaca von der besten Seite zeigt. Und wir (inklusive Enno) wurden nicht enttaeuscht! Bei Sonnenschein und guter Laune konnten wir alle
Programmpunkte voellig locker und spontan abarbeiten! Ski-fahren am Greek Peak, Wasserfall-anschauen, Thai-Essen essen, Cornell angucken und Kunsthalle besichtigen!

Und da Ostern war, konnten Enno und Silvia fachmaennisch mit deutscher Traditions-und Qualitaetsfarbe auch einige Eier faerben, dem Annette-Ostern-erste-Hilfe-Paket sei Dank. Tatsaechlich war es fuer Silvia das erste Mal, dass die Eier nicht fertig in den Nestern lagen. Tja, irgendwann muss halt jeder mal erwachsen werden.
Kurzum-wir hatten ein super Wochenende und wer mehr Fotos sehen moechte, der kann das auf Ennos blog tun.

PS: Das mit der Erbtante hat rein stilistische Gruende und nichts mit Ennos Verhalten oder Testament zu tun.