Donnerstag, 25. Juni 2009

Seals without Heidi.



Dieses Bild habe ich auf der Rueckfahrt von Baltrum gemacht. Es ist schoen zu sehen, dass die faulen Hunde nicht nur die ganze Zeit an der Ostspitze von Norderney rum haengen, sondern auch wenig im Wasser planschen.

UPDATE: Das Bild erhaelt ja eine ganz besondere Aktualitaet.

Sonntag, 21. Juni 2009

Samstag, 20. Juni 2009

Visitors.(7)


Anfang Mai haben Wilfried und Horst trotz Schweinegrippe im Rahmen ihrer traditionellen Fahrrradtour den Sprung ueber den grossen Teich unternommen, um selber genau in Augenschein zu nehmen, wo Silvia denn nun abgeblieben ist. Da traf es sich gut, dass diese Inspektionsreise zeitlich auch mit der 5-Boro bike tour zusammenfiel, die Slvia und ich auch schon bestritten haben.
So began der Urlaub nach der Landung in Newark auch gleich zuasammen mit Silvia in New York City, wo nach eintaegigem intensiven Sightseeing gleich am naechsten Tag der geliehene Drahtesel bestiegen wurde. Trotz Regens war es wieder mal ein eindrucksvolles Ereignis, was sicher nicht so schnell vergessen wird.
Die darauf folgende Woche im beschaulichen Ithaca, welches sich am Ende sogar von der besten Sonnenseite zeigte, konnte dann zur Erholung und langen Touren rund um Ithaca genutzt werden.
Puenktlich zu Horst Geburtstags stiess ich dann noch fuer die letzten Tage dazu, in denen wir natuerlich die Waterloo-Mall und die Niagarafaelle besuchten.
Kurzum: Es war fuer alle eine super Zeit! Und Silvia hatte nach einigen Tagen den eingeschleppten jetlag auch wieder ueberwunden...

PS: Auch ohne gelassbare Zahlen kann ich mir gut vorstellen, dass Wilfried mit seiner Pfeife durchaus einen Trend gesetzt hat. Die Augen waren auf jeden Fall immer auf ihn gerichtet.

Einige der Fotos gibt es hier.

Change.

Nach einiger Zeit gibt es mal wieder einen blog-Eintrag. In den letzten drei Monaten ist viel passiert, was sich vielleicht in aller Kuerze so darstellen laesst.
Aufgrund der globalen, nationalen und branchen- und unternehmensspezifischen wirschaftlichen Schwierigkeiten war fuer mich nach einem verheissungsvollen Start bei Q-Cells leider Ende April schon wieder Schluss. Ueberraschend wurde ich mit fast 150 anderen Probezeitlern entlassen (300 Zeitarbeitler waren dann schon weg). Was bleibt, sind viele Erfahrungen, die Erinnerung an nette Kollegen, einige neue XING-Kontakte und auch ein Gefuehl des Bedauerns, denn Silvia und ich waeren in Leipzig schon klargekommen.
Nach einer Zeit in Norden und Ithaca sowie einigen Trips zwecks Arbeits- und Wohnungssuche nach Hamburg arbeite und wohne ich schon seit Juni wieder in der Freien und Hansestadt. Silvia kommt im Juli, wenn wir dann gemeinsam unsere neue Wohnung beziehen koennen.
Dazu dann mehr an dieser Stelle!

Mittwoch, 25. März 2009

Crazy.


Also, um es klar zu sagen, weder Silvias einwoechiger Besuch in Leipzig, noch die Tatsache, dass es einen direkten Zug noch Norddeich nach Leipzig gibt, und schon gar nicht Silvia sind verrueckt (sondern eher awesome). Verrueckt war vielmehr dies hier. Zum ersten Mal in meinen Leben habe ich eine Vorahnung bekommen, was es heisst aelter zu werden, d.h. nicht zu schnallen, was so um einen herum abgeht. Silvia und ich waren natuerlich Gaeste der Leipziger Buchmesse, die ja einfach riesig ist. Am Anfang haben wir uns auch nicht so sehr ueber die Elfen und Trolle gewundert, die in der riesigen Menschenmenge zu sehen waren. Als wir aber in die Halle mit den Mangas, also den japanischen Comics, kamen, da gab es nur noch staunen. Kids im Alter von 12 bis 35 liefen dort in den Verkleidungen ihrer Manga-Helden rum, posierten voreinander und machten reichlich Fotos. Manche Verkleidungen waren cool oder eher einfallslos. Etwas verstoerend waren die, die das Sexualisierte der Mangas zu stark rausbrachten. Aber man konnte schon die Attraktivitaet der Sache erkennen, denn es geht alles. Da liefen Jungs in Latex und Pumps rum, ebenso wie Maedels mit riesigen Holzkeulen und Schmetterlingsfluegeln. Neben den Verkleidungssessions gab es aber auch Wettbewerbe, bei denen die besten selbstgezeichneten Geschichten oder Cover-Bilder praemiert wurden. Und da muss man sagen, dass echt coole Sachen dabei waren.
Wir haben uns dann aber doch eher an das Standardprogramm gehalten und glauben, dass wir da nicht mehr mitmachen.

PS Mehr zu Silvias Besuch gibt es spaeter.
PPS Der Zug aus Norden auch auch schon Besuch gebracht. Nachmache ist erwuenscht.

Go east.



Die meisten von Euch wissen es ja schon, Silvia und ich gehen in den Osten! Jahrhunderte lang war die bevorzugte Richtung zwar der Westen, aber die Zeiten aendern sich. Tatsaechlich bilde ich auch schon seit Anfang Maerz die Vorhut fuer unseren Treck, was hoffentlich etwas erklaert, warum dieser blog in der letzten Zeit etwas ruhig geblieben ist. Aber seit meiner Abreise waren wir beide so voll mit anderem Zeugs, dass detailierte Beschreibungen unserer Umgebung ausblieben. Ich hoffe, dass wir das nun in Zukunft aendern koennen und moechte Euch nur mit den noetigsten Fakten versorgen: ich arbeite in Bitterfeld-Wolfen bei einem grossen Photovoltaik-Hersteller, wohne aber Gott sei Dank in Leipzig. Silvia haelt noch in Ithaca die Stellung, kommt aber im Sommer nach. Der Nachteil an diesem Arangement: Silvia und ich wohne gerade mal nicht zusammen. :( Der Vorteil: Nun gibt es im Idealfall immer Berichte aus zwei Orten, die beide nicht Barmbek sind.

PS Keine Sorge, obiges Foto entstand nicht in meiner jetzigen Wohnung.

Donnerstag, 19. Februar 2009

East Frisians are everywhere.

Kurz vor Weihnachten kam ueber die European club mailing list der Hilferuf eines Studenten, der fuer seinen Deutschkurs als Abschlussarbeit ein Interview in Deutsch u.a. ueber die 68er zu fuehren. Ich hatte mich fuer ein 10min Gespraech bereit gestellt und wir haben das dann gemacht. Nun gekam ich nach einigen Wochen Post von dem Dozenten, der den Kurs geleitet hat. Er fragte mich, ob ich auch fuer andere Studenten zur Verfuegung stehen wuerde. Er schliesst sein nettes Schreiben uebrigens mit dem Hinweis, das Ur-Grosseltern von ihm auch aus Ostfriesland kommen.


Dear Focko Meier,

I'm writing to ask a favor because you did such a good job of serving as an interview partner for Steve Otterman as part of a German-class assignment last December. [DANKE]

I was so impressed with the quality of your contribution (linguistically, but above all as a cultural informant) that I asked Mr. Otterman for your name and address so that I could inquire whether you might help with another class this spring. [SUPER, ICH SPRECHE GUTES DEUTSCH]

Would you be willing to once again serve as an interview partner with a fourth-semester student (at about Mr. Otterman's level) but this time on the topic of media usage? The course is an introduction to literary studies (Texte und Kontexte). At the moment, we are collecting information from German-speaking members of the Cornell community who do not work directly in literary studies about their leisure reading habits (or use of other media, such as internet, dvd, mp3, as opposed to books).

If you would be willing to help us again with this topic, I would give your name and address to a student who would contact you to set up a 10-min. interview sometime in the next two weeks. If you would be willing to help, please write me back to confirm your interest.

Many thanks and best wishes,
Brent

Douglas Brent McBride
Senior Lecturer
German Studies

PS: I am prejudiced (in a positive way) toward East Frisians. One of my maternal great-grandmothers was from Ditzumer Verlaat, a small village on a dike near the Dutch border, and the corresponding maternal great-grandfather was from Logumer Vorwerk, just outside of Emden.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Ying und Yang.(3)


Dies ist mal wieder ein internes ying and yang. Ein solches typisches redneck Auto, und dann solch linke Thesen: Trennung von Kirche und Staat, BULLSHIT, zu arm um Republikaner zu waehlen usw.

Einfach sympathisch, diese rednecks!

Tallmadge Tires.


Wir koennen zwar den Namen unserer Haus-und Hof-Werstatt immer noch nicht richtig aussprechen, aber wir sind sehr zufrieden (und ja auch nicht so oft da wie andere ;)).
Die Leute sind ausgesprochen freundlich und auch in den Augen ihrer Kunden sehr kompetent. Und darauf kommt es schliesslich an. Als ich letztens zum jaehrlichen, obligatorischen safety-check + Oelwechsel da war, kam eine Frau ganz aufgeloest herein. Ihr Auto haette rumgemuckt, die Oel-und die Temperaturanzeige waeren beide angegangen. Und da sie auf jeden Fall zu ihrer Lieblingswerkstatt wollte, hatte sie ordentlich Gas gegeben, damit sie es auch ja schaffen wuerde. Die Polizei liess diese Erklaerung nicht strafmildernd gelten und gab ihr auf dem Hof der Werkstatt noch ein Knoellchen.
Aber als der Besitzer sich ihrer annahm, da wurde alles wieder gut. Er konnte ihr auch erklaeren, dass es sich bei der TEMP-Anzeige (sie buchstabierte es immer), um die Temperatur-Anzeige handelt. Als sie dann spaeter neben mir im "Warteraum" sass, fragte sie, was das denn deuten wuerde, wenn die Lampe leuchtet. Ich habe auch nur mit den Schultern gezuckt und weitergelesen. Manche Leute laesst man besser im Dunkeln. Das Helle verwirrt sie nur.

Ice age.


Am letzten Sonntag konnten wir nour noch die Nachwehen eines Naturschauspiels bewundern. Da es ja nun bekanntlich ziemlich kalt war in den letzten Monaten, sind natuerlich auch die zahlreichen, oertlichen Wasserfaelle eingefroren. So auch der Taughannock-Wasserfall, der oefter schon als Hintergrund diente (hier, hier, hier und hier). Als es nun ein paar Tage stark taute, entwickelte sich wohl eine kleine Sturzflut, die eine Menge, meterdicke Eisschollen ueber die Uferkante drueckte. Man kann sich dann schon gut die Kraefte vorstellen, die waehrend der letzten Eiszeit schiesslich die Landschaft hier mit den Huegeln, Seen und Abbruckkanten geformt haben.



Im Sommer sieht obiger Abfluss so aus. Mehr Eisfotos gibt es hier.

Happy birthday!


Der siebzehnte Februar war ein Tag der Rekorde! Silvia konnte zum dritten Mal ihren 30. Geburtstag feiern, zwei davon in Ithaca! Mit Post aus der Heimat, einigen Geschenken und einem Kuchen wurde der Tag begonnen.
Herzlichen Glueckwunsch nochmal, mein Schatz!

Samstag, 14. Februar 2009

You did it, Ethel!

In den Todesanzeigen der New York Times konnte man vor einigen Tagen lesen, dass Ethel Blum gestorben ist. Ihre Kinder und Enkelkinder haben deshalb diese fuer amerikanische Verhaeltnisse recht kurze Anzeige augegeben.

Blum -- Ethel (Kraslow), on February 11, 2009 in Sarasota, FL. Born on the lower east side on April 27, 1917, formerly resided in Merrick, NY.
She was one of a kind, and proudly outlived the Bush administration.


In dem letzten Satz heisst es, dass sie eine ganz besondere Person war und mit Stolz noch die Bush-Regierung ueberlebt hat.
Leb wohl, Ethel.

Screwing around.(2)



Da von unserem patenten Thule-Fahrradtraeger eine Schraube verlustig gegangen ist, musste ich an meinem letzten Arbeitstag dann noch eine nachmachen. Gott sei Dank konnte ich noch auf alle Ressourcen der Physik-Werkstatt zurueckgreifen. Auf jeden Fall funktioniert das Replikat super und man sieht auch kaum einen Unterschied.;)

Viva Puerto Rico.

Dies haben wir in unserer wunderbaren Urlaubswoche jeden Tag gesungen. Um der Kaelte hier in Ithaca zu entgegen, sind wir eine Woche in die Karibik geflogen. Nach kleinen Schwierigkeiten in der Umsteigmaschine (rein ins Flugzeug, raus dem Flugzeug, rein, wieder raus, rein ins neue ...) sind wir dann in dem schoen warmen San Juan gelandet. Die letzte Strecke haben wir dann mit dem Leihwagen (erst ohne Versicherung) ueberwunden. Die Hotelanlage lag direkt am Meer, wie man hier auf den Fotos sehen kann. Dort direkt am Strand haben wir dann auch die meiste Zeit verbracht. Kleine Ausfluege in den Regenwald und in die Altstadt von San Juan haben wir dann unternommen, wenn es dann doch etwas windig war.
Wenn die Eskimos angeblich zwoelf verschiedene Woerter fuer Eis haben, dann haben die Puerto Ricaner bestimmt viele Woerter fuer Regen. Auf jeden Fall kommt der Niederschlag in allen moeglichen Formen und Staerken runter, was aber wegen den Temperaturen aber kein Problem ist.
Wir haben uns auf jeden Fall super erholt!

Sonntag, 1. Februar 2009

Albert's Gewaesch.

Wenn man auf dem Weg aus der Physikbibliothek ausversehen die falsche Tuer nimmt, landet man in einem Flur des Chemie-Departments.
Falls man dann auch noch aufs Klo muss, kann man Albert Einstein dort treffen, wo er auch sicher mal hin musste (man ihn aber nicht erwartet hat). Er haengt naemlich in diesem Klo an der Wand. Freilich haengt er dort nicht einfach so herum, sondern kuemmert sich um die Hygenie. Bemerkenswert ist, dass er nach sovielen Jahren in den USA dieses immer noch in deutsch tut. Dabei macht es nichts, dass dieses nicht so ganz korrekt ist.






PS Es gibt Leute, die werden etwas nervoes, wenn man im Herrenklo die Kaemera zueckt.