Samstag, 24. Januar 2009

New York, New York!(2)



New York ist immer eine Reise wert. Und eine Reise ist es aus Ithaca auf jeden Fall. Gott sein Dank hat unser Biuck nicht schlapp gemacht, denn draussen war es zum Teil bitter kalt. Negative Fahrenheit haben wir zwar nicht gehabt, aber wir waren dicht dran. In der Stadt kann man sich ja gegen die Kalte wehren bzw fluechten. Insofern waren wir viel drinnen und haben eingekauft, waren im MoMA und haben uns das Broadwaystueck Equus angeschaut. Es hat ein wenig gedauert, bis auch dem Letzten im Theater klar war, dass es sich hier trotz Daniel Ratcliff und Onkel Vernon nicht um eine Potter-Inszinierung handelt. Am Ende des Stuecks gng es recht nackig her, was man nicht ungedingt erwartet haette (schon garnicht bei Harry Potter).
Diesmal waren wir mal wieder im VMCA an der Westside, allerdings im renovierten Trakt. Das hat uns sehr gut gefallen. Unser Auto hat die Naechte gleich neben an in der Tiefgarage verbracht und fast ebenso viel bezahlt wie wir. Kurzum, es hat sich sehr gelohnt.
Unsere Fotos gibt es hier.

PS: Noch ein Tip. Wenn man in einem richtigen Maennerladen Hosen kaufen will, dann sollte man sich vor dem Verkaeufer nicht mit langen Unterhosen zeigen. Man wird leicht zum Gespoett (das man auch versteht, wenn man kein Spanisch spricht).

Wedding, hurray!



Gabi und Gunnar haben sich getraut! Dank moderner Technik wurden uns die ersten Beweisfotos nur kurze Zeit nach der standesamtlichen Trauung im Altoner Rathaus am 23.1. zugestellt. Dies war natuerlich kein Ersatz fuer die persoenliche Teilnahme, hat den Schmerz des Nicht-dabei-seins aber etwas gemildert. Wedding, hurray!

F***'n cooled.


Wer iummer noch glaubt, dass wir beim Thema Kaelte in Ithaca nur rumflunkern, der betrachte bitte obigen eingefrorenen Wasserfall. Damit solche Zapfen entstehen koennen, muss es schon langanhaltend kalt sein.

Buon Anno.

Wir wuenschen Euch allen ein schoenes und gutes Jahr 2009!


Das Foto enstand uebrigens waehrend unseres Kurztrips nach Italien ueber Silvester. Wir haben dort mit Gabri und Robert sowie mit anderen Freunden gefeiert. Untergekommen waren wir liebenswerterweise bei Michel, der aber leider unterwegs war. Neben viel schlafen sind wir auf alten Spuren gewendelt. Schoen war es!

Road Bowling 2008.


Es gibt in Amerika nichts, was es nicht gibt. Und da hier ja bekanntlich viele Iren eingewandert sind, gibt es hier den Sport road bowling. Ostfriesen ahnen schnell, dass sich dabei eigentlich um 'ihren'-Sport handelt, den wahrscheinlich irgendein verirrter Fischer mit auf die gruene Insel gebracht hat. Das Gute fuer die Ostfriesen ist, dass man dadurch richtige Europameisterschaften ausrichten kann, an denen andere Bosselnationen wie Italien, Spanien oder das Oldenburger Land teilnehmen koennen. Wer uebrigens die highlights bei Bossel-EM verpasst hat, der findet sie hier.
Ob wir es je zu internationalen Tunieren mit unserer jaehrlichen Vorbereitung am Schafsweg schaffen, das sei hier man dahin gestellt. Aber wir ueben fleissig weiter! Fuer eine Nachwuchsgruppe reicht es auch noch nicht, aber der Grundstein dafuer ist ja gelegt.
Mehr Fotos gibt es uebrigens hier.

Back.

in Hamburg. Nach laecherlich kurzen Anreisezeiten von 24h (Focko, Ithaca) bzw 35h (Silvia, San Fransisco) waren wir frisch und munter am 21. in Hamburg angekommen. Nachdem wir nur kurz unser Gepaeck bei Gabi und Gunnar abgestellt hatten, ging es dann gleich weiter in den Gourmenttemple 'Kleine Pause'. Anfaengliche Sorgen, dass es eine koerperliche Ueberempfindlichkeit gegen ASTRA und Currywurst geben koennte, verflogen Gott sei Dank sofort. Natuerlich wurde auch reichlich mit Karen und Axel auf die kommende Hochzeit angestossen!
Insgesamt war es ein Superstart in schoene Weihnachtsferien!

Freitag, 19. Dezember 2008

Peace on Earth.

Die Kaufleute in den Commons, unserer Fussgaengerzone, lassen jeden Winter Eisskupturen in Ithaca aufstellen. Gleich am Anfang steht ein grosses Friedenzeichen!
Was passt besser zu Weihnachten?



PS: Merry Christmas sagt man hier kaum. Die Leute wuenschen sich eher Happy Holidays.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Pears and apples.

Eine schlechte Stelle am Apfel kann man bekanntlich einfach abschneiden, waehrend eine Birne immer gleich im Ganzen durchfault. Die Frage ist nun, wie verhaelt es sich bei Doppelhaeusern?
An diesem Doppelhaus in Ithaca konnte man an der Tuer des linken Doppelhauses ein Schild sehen, dass die Nutzung und Bewohnung dieser Doppelhaushaelfte untersagt. Man fragt sich, wie es den Bewohnern der rechten Doppelhaushaelfte dabei geht?



Ciao, Ciao.

Silvia und Sebastians Kollege Samuel hat uns verlassen. Nach seinem viermonatigen Aufenthalt hier ist er zurueck nach Italien gefahren. Lustigerweise wohnt er nicht weit von Cerro entfernt. Tja, die Welt ist klein.
Obwohl er einen ruhigen Eindruck macht, hat er hier in kuerzester Zeit ein riesiges, soziales Netz aufgebaut, dass regelmaessig Samstags nachts in seiner WG After-Party-Partys gefeiert hat. Der chinesische Professor, der auch in der WG wohnt, war davon nicht so begeistert. Es spricht aber fuer Sams freundliches Wesen, dass dieser ihm dann doch noch den Koffer zum Auto getragen hat, als ich ihn zum Flughafen gefahren habe. Den letzten Kaffee haben wir noch im College Town Bagel getrunken. Dort wurde er sogar mit Kuesschen verabschiedet. Diese Italiener!

Ying und Yang.(2)

Den aufmerksamen Lesern der (sher kurzen) Ying und Yang Reihe wird sicher erst zweimal nachdenken muessen, ob dies wirklich Ying und Yang ist. Ich weiss es auch nicht, es ist aber lustig.


"Waehlt die Demokraten fuer einen einfuehlsameren Imperialismus."



"Republikaner fuer die zweit populaerste Figur nach Harry Potter in Harry Potter."

Samstag, 13. Dezember 2008

Winter.(2)

Nach der Kaelte liess der Schnee nicht lange auf sich warten. In der Nacht zum 12. fielen dann 15-20 cm Schnee. Dies klingt erstmal nach nicht viel, ist es aber.
Insgesamt macht der Schnee uns grosse Freunde, wenn man deswegen nicht wieder die Treppe vorm Haus runterfaellt. Das letzte Bild zeigt allerdings noch den Aufreger der Woche! Die Fusswege und Strassen werden immer schoen freigeraeumt, fuer die Uebergaenge ist aber niemand verantwortlich!





Mittwoch, 10. Dezember 2008

Winter.

Wir hatten es ja geahnt, dass der Winter irgendwann wiederkommt. Aber dass es wieder so kalt werden wuerde, dies hatten wir verdraengt. Die ersten Anzeichen waren ja schon im Oktober wahrzunehmen, aber jetzt ist es amtlich. Es gibt zwar Tage, an denen die Sonne die Aussentemperatur auf 10 Grad Celsis bringt, die uebrige Zeit friert es aber.
Aber nicht nur draussen wird es immer forstiger. Auch in einige Departments sinkt die Stimmung, da Cornell wohl stark von der Finanzkrise getroffen wurde. In Silvias Department muss der Leiter nun die Profs bestimmen, die im naechsten Jahr zehn Prozent weniger verdienen werden. Dies ist nicht so schoen (wie dies ->)

Leisure.

Wer sich schon immer gefragt hat, wo die Zeitungsautomaten abhaengen, wenn sie die letzte Zeitung verkauft haben, der bekommt hier vielleicht eine Idee:

Harvard.


Ende November bin ich nach Cambrigde/Boston gefahren, da ich von Jenny Hoffman eingeladen wurde. Ich habe dort drei interessante Tage verbracht. Untergebracht in Cambrigde Inn, wo es sehr plueschig zuging, konnte ich dann jeden Tag die Strassenbahn mit Gummireifen zur Uni nehmen. Hauptsaechlich habe ich die Zeit mit den dortigen Doktoranden verbracht. Aber natuerlich durfte ich auch einen Vortrag im Festkoerperseminar halten. Auf dem Weg zum Seminarraum konnte man an den Namesschildern dann ablesen, was Harvard so besonders macht. Die Mensa im Jurabau ist uebrigens richtig gut und wurde wahrschenlich auch von Obama waehrend seines Studiums genutzt. Ich habe gleich vorsorglich den Boden gekuesst.
Etwas gefremdlich was allerdings die Demo auf dem Hauptcampus, wo Studenten ihre Hoffnungen fuer Palin/Jesus2012 ausriefen.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Bad people.

Die Kandidatur von Danial Ilkhanipour gegen den bisherigen Bundestagsabgeordneten Niels Annen geschah zwar in Eimsbuettel, loeste aber nach ihrem Erfolg auch hier in Ithaca Wut, Zorn und Abscheu aus. Die Ereignisse sind in den Hamburger Zeitung nachzulesen und werden haeufig als Ausdruck des laehmenden Fluegelkampfs interpretiert. Dies stimmt allerdings nicht, denn es ist viel mehr eine Auseinandersetzung zwischen Anstaendigen und Unanstaendigen. Die beste Zusammenfassung aber liefert Henning Voscherau, der nun wirklich nicht dem linken Fluegel zuzurechnen ist. Aber seht selbst:
Zwischenruf 19.11.2008 - hamburg1video
ZWISCHENRUF - mit Henning Voscherau. Henning Voscherau kommentiert die aktuellen Geschehnisse der Stadt. Hamburg 1 freut sich, den ehemaligen Bürgermeister als regelmäßigen Kommentator gewonnen zu haben. In der aktuellen Folge äußert sich henning Voscherau zu den Vorgängen um die Bundestagskandidatur von Danial Ilkhanipour im SPD-Bezirk Eimsbüttel.