Montag, 10. März 2008

New York, New York!

Schliesslich haben wir es doch geschafft! Trotz aller laecherlichen Wetterbeeinflussungsmassnahmen von wem auch immer sind wir am vergangenen Freitag nach einer siebenstuendigen Fahrt im Dauerregen wohlbehalten auf Long Island angekommen. Die Stimmung war nur kurz getruebt als wir uns waehrend des eineinhalbstuendigen Staus vor der Washington Bridge von einem Verkehrsschild verhoehnen lassen mussten.
Aber als Enno dann den Tee einschenkte, spaetestens dann war endgueltig alles wieder gut.
In den folgenden zwei Tagen haben wir dann alle Sehenswuerdigkeiten anhand eines austarierten Zeitplan abgearbeitet, so dass jede Sekunde, die wir nicht verplaudert haben, optimal genutzt wurde. Die Auswahl der Sehenswuerdigkeiten erfolgte nach strengen demokratischen Spielregeln, wobei mir fast mit zweidrittel Mehrheit das Stimmrecht entzogen wurde. Schliesslich einigten wir uns auf IKEA, MoMA, Times Square, China Town, Long Island Ferry und Diwan.

Der Ikea-Besuch war in jeglicher Hinsicht ein Erfolg, den er erlaubte die Vervollstaendigung unserer Wohnungseinrichtung. Jetzt sieht fast alles genauso aus wie in Hamburg (aber nur fast).
Das MoMA war eindrucksvoll wie immer. Neben dem reinen Angucken&Staunen war dann sogar noch ein wenig Zeit fuer eigene Spontankunst.
Verblueffend war allerdings, dass gegen die allgegenwaertigen, dreisten Faelscher kaum vorgegangen wurde. Mehr Fotos findet ihr hier. Mein Lieblingsstueck ist uebrigens die Felltasse.
Am Times Square waren wir dann ein wenig enttaeuscht, denn es waren kaum noch Spuren von dem Bombenanschlag auf das Rekrutierungsbuero der Army zu sehen.* Dann haben wir uns halt selbst und anderes fotografiert.
Zur endgueltigen Reizueberflutung kam es dann in China Town. Wenn man bisher schon zu dem Schluss gekommen ist, dass Spanisch-Kenntnisse in New York durchaus hilfreich sind, dann ergaenzt man ohne Zoergern saemtliche chinesischen Dialekte nach dem China-Town Besuch. Bis jetzt sind die wichtigsten Infos noch zweisprachig, aber wer weiss wie lange noch?
Aufgrund der Razzien in den letzten Wochen gegen Produktpiraterie sind zwar einige Dinge nicht mehr so preisguenstig zu bekommen, aber die traditionellen Produkte sind ja auch recht reizvoll.
Die Fotos, aufgenommen auf der Faehre nach Long Island, die die beleuchtete Skyline zeigen, sind erheblich besser in unserem Gedaechnis eingespeichert als auf den Chips der Kameras und werden deshalb nicht gezeigt. Auch war die Freiheitsstatue kaum zu sehen, aber wir hatten unsere eigene ja auch immer dabei.
Nach dem schon fast traditionellem Abschlussessen beim Inder ("Diwan") in der Naehe von Grand Central Station ging es dann erst mit der Metro nach Queens, bevor uns Enno zurueck nach Long Island kutschierte. Gluecklicherweise war das Auto noch am gleichen Platz zu finden, von dem wir morgens gestartet waren.

Fazit: Uns besuchen kommen und es mit eigenen Augen sehen!

*Obwohl der Anschlag tief in der Nacht und mittels eines aeusserst schwachen Explosivkoerpers veruebt wurde und wohl mehr eine symbolische Bedeutung haben sollte, distanzieren wir uns von diesem aufs Schaerfste.

1 Kommentar:

Pink Floyd hat gesagt…

eeeh eeeeh eeeh, Meier Familie

Acht soooo

Du schreibst zu gutes Deutsch, und es macht mir Kopfschmerzen.
Ich habe gehört, dass ist sehr interessant die NightLife im Brooklyn. Du solltest daran aus gehen.
Ich habe eine sehr freundliche und lüstige Freundin, die in Brooklin wohnt. Wenn du möchtest, kann ich seine Telefon Nummer geben, und sie wird zeigen euch die hotspots.
Hier alles gut!!
genau

david