Donnerstag, 17. Juli 2008

Screwing around.


Wer sich schon immer fragt, was ich hier eigentlich genau mache, dem kann ich fuer die letzten Wochen Rechenschaft ablegen. Ich habe naemlich einen Werkstattkurs gemacht, dessen erfolgreicher Abschluss mich zur 7/24(sieben Tage die Woche, 24 Stunden) Nutzung der Studentenwerkstatt berechtigt. Ich habe also fuenf Wochen lang mit jeweils fuenf Wochenstunden ein Einfuehrung ins Bohren (drilling), Fraesen (milling) und Drehen (turning, facing) und Gewindedrehen (thread cutting) bekommen. Dies hat ausserordentlich Spass gemacht. Als Abschlussarbeit musste wir dann mehrere Drehstaehle schleifen und aus einem Vollzylinder eine Schraube und Kronenmutter (bolt and nut) herstellen, wie man unter bewundern kann. Meine hat zwar zwei (winzig) kleine Macken, hat aber den abschliessenden Spinttest ohne Probleme ueberstanden. Insgesamt aehneln sich amerikanische und deutsche Werkstaetten doch sehr. Die Atmosphaere und der kollegiale Umgang miteinander sind in beiden vertreten und ausserdem findet man ueberall die obligatorischen Motorradposter, die in Deutschland allerdings gleich neben den leicht bekleideten Frauen haengen. Dieses geht hier natuerlich nicht. Dafuer darf jeder der Festangestellten aber eine Abbildung seiner Lieblingspistole aufhaengen. Na dann.
Wenn es mit der wissenschaftlichen Richtung nicht so richtig weiter geht, dann kann ich vielleicht irgendwo als Hilfsdreher anfangen. Auch nicht schlecht.

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